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Typ: Ausstellungen | Local: Pina-Luz-Gebäude

Ausstellungsbeginn 13. Juni 2015 - Ausstellungsende 25. Oktober 2015

Ausstellungen: Künstlerinnen: die Pionierinnen (1880 – 1930)

Ab dem 11. April zeigt die Pinacoteca do Estado de São Paulo, Museum des Kultursekretariats des Staates São Paulo, die Ausstellung Künstlerinnen: die Pionierinnen (1880-1930).

Die Ausstellung wurde von Ana Paula Simioni und Elaine Dias kuratiert und von Fernanda Pitta aus dem Kuratorenteam der Pinacoteca begleitet Künstlerinnen: die Pionierinnen (1880-1930), zielt darauf ab, die Eingliederung von Frauen in das brasilianische künstlerische System zu zeigen, wobei die Ausbildungsverfahren, zu denen sie Zugang hatten, und ihre Bestätigung als professionelle Künstlerinnen betont werden. Entgegen den damaligen Diskursen, die sie auf das häusliche Umfeld zu beschränken suchten, indem sie sie auf den Zustand „natürlicher Amateure“ reduzierten, schufen einige Maler und Bildhauer Werke von historischer Bedeutung.

Die Show wird eine grundlegende Gelegenheit sein, seine Produktionen zu sehen, von denen viele noch nie zuvor von einem breiteren Publikum oder in Beziehung zueinander gesehen wurden. Der Zeitrahmen bezeichnet jeweils einen Bogen von Produktionen zwischen 1880 und 1930 für die Auszeichnung von Abigail de Andrade auf der 26. Allgemeinen Kunstausstellung 1884 und schließlich die 1930er Jahre mit der sogenannten „Routinisierung“ der Moderne in Brasilien, ein Moment, in dem Künstlerinnen definitiv einen herausragenden Platz in der brasilianischen Kunst einnehmen.

Die Arbeiten werden in zwei Räumen angeordnet. Die erste betont die akademischen Praktiken, die seine künstlerische Ausbildung ausmachten, darunter das Studium des Zeichnens auf der Grundlage des weiblichen und männlichen Körpers zwischen dem XNUMX. und frühen XNUMX. Jahrhundert, die Nachahmung des antiken Modells und Meister in Zeichnung und Malerei. Im zweiten Raum wird die Vielfalt der künstlerischen Gattungen gezeigt, denen sich Frauen im XNUMX. und frühen XNUMX. Jahrhundert widmeten, und demonstriert, wie sie die Regeln, Werte und Methoden der akademischen Kreise, denen sie angehörten, aufgriffen und ausarbeiteten. Die Qualität vieler dieser Werke macht es möglich, das Etikett „Amateur“, mit dem sie beurteilt wurden, eindeutig in Frage zu stellen.

So kann das Publikum gleichzeitig mit heute noch nahezu unbekannten Künstlern und Werken in Kontakt treten und sich nach den Gründen für solches Unwissen fragen und was es einer Kunst zu verdanken hat Geschichtsschreibung, deren Ein- und Ausschlusskriterien von Gender- und damit Machtfragen durchdrungen sind.

Werk: Coeur meurtri (Detail), c. 1913.
Sammlung der Pinakothek des Staates São Paulo
Foto: Isabella Matheus

Bilder

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Bilder: Isabella Matheus

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